Das eigene Büro ist für viele Unternehmen der beste Ort für Businessfotos. Die Bilder zeigen, wo die Arbeit tatsächlich stattfindet, und das Team bewegt sich in vertrauter Umgebung. Im Sommer 2025 habe ich Marcus und Ramona Wöpe in ihrem Büro in Leipzig fotografiert. Die beiden führen die Webagentur AZOORA, die auch meine Website betreut. Und beide haben mir gleich zu Beginn gesagt, dass sie ungern vor der Kamera stehen.
Wie bereitet man ein Fotoshooting im Büro vor?
Mit einem Vorgespräch über den Zweck. Bei AZOORA standen vier Einsatzorte fest: die Teamseite der Website, Instagram, LinkedIn und Beitragsbilder für den Blog. Daraus ergaben sich die Orte und die Bildarten für den Tag.
Vorab haben Marcus und Ramona Tipps zur Kleidung bekommen und mehrere Outfits zum Wechseln mitgebracht. Das lohnt sich bei jedem Shooting, das mehrere Kanäle bedienen soll: Jeder Wechsel ergibt eine neue Bildserie.
Hier finden Sie eine Auswahl der Fotos aus dem Shooting bei AZOORA
Welche Motive entstehen an einem halben Tag?
An einem halben Tag sind etwa 40 fertige Bilder entstanden, an drei Orten im Büro:
- Am Schreibtisch: Marcus und Ramona bei der Arbeit, für Blog und Social Media
- In der Besprechungsecke: die beiden im Gespräch miteinander
- Vor einem ruhigen Hintergrund: Portraits für die Teamseite und die Profilbilder
Diese Mischung aus Arbeitssituation und Portrait ist typisch für Mitarbeiterfotografie in kleinen Teams: Ein Termin liefert Bilder für alle Kanäle.
Warum gehört der Hintergrund zur Arbeit der Fotografin?
Weil die Kamera einen Ausschnitt zeigt, den man im Raum selbst so kaum wahrnimmt. Das Büro war gründlich aufgeräumt. Für die Bilder habe ich trotzdem Pflanzen umgestellt und ein Bild von der Wand genommen.
Ein Bild, das im Raum gut hängt, wird am Rand eines Portraits angeschnitten und bringt Unruhe hinein. Ordentlich verlegte Kabel am Schreibtisch ziehen im Ausschnitt den Blick auf sich. Meiner Erfahrung nach sieht man solche Details auf dem fertigen Foto selten bewusst – sie wirken trotzdem. Aufräumen ist deshalb ein guter erster Schritt, den Hintergrund für das Bild einzurichten übernehme ich.
Marcus hat es hinterher so beschrieben:
„Wir hatten aufgeräumt und dachten, das genügt. Dass ein Bild an der Wand im Ausschnitt ungünstig angeschnitten wird oder die Kabel am Schreibtisch stören, obwohl sie ordentlich liegen – darauf wäre ich nie gekommen. Auf dem fertigen Foto hätte ich es wahrscheinlich gar nicht bemängelt.“
Wie entstehen lockere Bilder mit Menschen, die ungern fotografiert werden?
Mit klaren Anweisungen. Ich sage genau, wohin jemand schaut und wie er steht oder sitzt. Die Frage, was gut aussieht, liegt damit bei mir.
Dazu zeige ich zwischendurch Bilder auf dem Display der Kamera. Wer sieht, dass es gut aussieht, entspannt sich. Am Schreibtisch und in der Besprechungsecke haben Marcus und Ramona einfach weitergearbeitet. Mehr dazu, wie Fotos auch bei Kamerascheu gelingen, steht im Beitrag Businessfotos trotz Kamerascheu.
“War ich erleichtert, als ich die ersten Fotos gesehen habe! 😄 Ich wurde mit der Zeit immer lockerer und habe mich auch mal was getraut. Ich fühle mich nicht unwohl, aber ich kann nicht natürlich – ich sag mal – mit der Kamera spielen, wie das andere vielleicht können. Ich denke zu viel nach. Und das konnte Claudia hervorragend ausgleichen. Durch ihre Art und das unkomplizierte Vorgehen. Wenn ich genauer darüber nachdenke, gab es nie den Moment “Shooting geht los”, sondern es fließend und natürlich.”
Was nehmen kleine Teams aus einem Shooting im Büro mit?
Vor allem: genug Zeit einplanen. Ein halber Tag gibt Raum zum Ankommen, für Kleidungswechsel und für drei verschiedene Orte. Gerade wer ungern vor der Kamera steht, wird mit jeder halben Stunde lockerer.
Das Fazit von Marcus und Ramona nach dem ersten Durchsehen: „Endlich Bilder, die zu uns passen.“ Die Fotos stehen heute auf der Teamseite von AZOORA, auf Instagram, LinkedIn und in ihrem Blog. Wie die beiden das Shooting aus ihrer Sicht erlebt haben, beschreiben sie auf azoora.de: „Teamfotos für die Website: Wie unsere neuen Bilder im eigenen Büro entstanden sind“.
Sie planen Mitarbeiterfotos in Ihrem eigenen Büro? Schreiben Sie mir – im Vorgespräch klären wir, wofür Sie die Bilder brauchen und welche Orte bei Ihnen dafür in Frage kommen.
